Die Chance der Schwachen


Er war ein erfolgreicher General, Chef der Streitkräfte. Als zweitmächtigster Mann im Staat genoss er hohes Ansehen im Volk. Der König hielt sehr viel von ihm, schließlich bescherten ihm seine Siege Macht über die Nachbarstaaten. Er war die rechte Hand des Königs, einflussreich und mächtig. Ein Mann mit erhobenem Haupt, so beschreibt ihn die Bibel. Er war ein Heide, betete fremde Götter an. Er war ein Feind Israels und fügte Israel schwere Niederlagen zu. Aber Gott wollte, dass dieser General erkennt, dass es nur einen einzigen Gott gibt – den Gott Israels. Im 2. Buch der Könige, Kapitel 5 steht die Geschichte von Naaman, dem mächtigen syrischen Feldherren.

Text lesen: 2. Könige 5, 1-19

Diese Geschichte muss sich so um 850 v. Chr. zugetragen haben. Namen der Könige werden nicht genannt. Elisa, der Nachfolger des großen Propheten Elia, war Prophet in Israel.

So wie es in der Geschichte angedeutet wird, stand Israel in jener Zeit unter der Herrschaft Syriens, damals hieß das Aram. Der Oberbefehlshaber dieser syrischen Armee war Naaman. Und diesem General Naaman gelang ein entscheidender Sieg über die Armee Israels. Allerdings lag das nicht allein an der strategischen Fähigkeit des Generals. Es heißt zwar, dass er ein sehr fähiger Kriegsheld war, aber den Sieg über Israel erreichte er durch Gottes Hilfe.

Diese Bemerkung in der Bibel muss für den israelischen Leser schmerzhaft sein. Aber auch der Gläubige Christ reibt sich hier verwundert die Augen: Da steht wirklich: durch ihn – den Naaman - hatte der Herr Sieg für die Aramäer geschenkt.

Wir müssen hier zur Kenntnis nehmen, was Naaman nach seiner Heilung bekennt: Es gibt nur einen wahren Gott auf der Welt und das ist der Gott Israels. Der Gott Israels ist Gott über die ganze Welt und dieser Gott entscheidet über alle Kriege und alle Siege auf dieser Welt. Komisch ist nur, dass sein Volk diesmal den Krieg verloren hat und nicht nur dieses Mal. Gott schenkte einem heidnischen Volk, das andere Götter anbetet einen Sieg. Und das war kein Sieg über irgendein Volk, sondern über Gottes eigenes Volk.

Der Erzähler gibt uns keine Erklärung dafür und daher sollten wir uns hüten, eine Erklärung dafür zu suchen. Wir müssen es einfach zur Kenntnis nehmen, dass es bei Gott nicht einfach schwarz und weiß gibt. Gott handelt nicht einfach automatisch immer für seine Leute und gegen die Feinde seines Volkes. Gott hat über seine Gemeinde hinaus, die ganze Menschheit im Blick, auch die Gegner seiner Gemeinde. Und der Verlauf dieser Geschichte zeigt, dass Gott sich einem Feind seines Volkes offenbaren möchte.

Um es schon einmal vorweg zu nehmen: das Ziel dieser Geschichte ist, dass General Naaman umkehrt und sich zum lebendigen Gott bekennt. Diese Geschichte will den Horizont seiner Leser weit machen, so wie es auch im Wochenspruch für diese Woche heißt:
„Von Osten und Westen von Norden und Süden werden Menschen kommen und sich im Reich Gottes zu Tisch setzen.“ Lukas 13,29

Wir haben keinen Privatgott, sondern unser Gott ist der Gott aller Menschen und er schenkt ungläubigen Menschen Erfolg. Aber eines möchte er vor allem, dass alle Menschen Jesus Christus als ihren Retter erkennen!

Der erfolgreiche General weiß aber noch nicht, dass Gott ihm seinen Sieg über Israel geschenkt hat. Er war auf seine strategischen Leistungen stolz und genoss das Ansehen im Volk und beim König. Aber dieser fähige General wurde aussätzig.

Aussatz war damals eine Diagnose so wie heute Krebs, nur dass man die Krankheit schon viel früher sehen konnte. Die Krankheit war vermutlich im Anfangsstadium. Noch konnte Naaman sich in seiner Familie und beim König aufhalten.
Aber irgendwann, wenn der Aussatz die Haut und das Fleisch zerfrisst, muss er aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Mit anderen Leidgenossen wird er dann abseits vom Leben auf den Tod warten. Was für ein Gegensatz! Was für ein Absturz!

Ich entdecke in dieser Geschichte die Jahreslosung: „Jesus Christus sagt: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“
Diese Losung sagt ja zunächst: es gibt Schwache. Auf den ersten Blick sieht man das meistens nicht. Niemand zeigt gerne seine Schwäche. Niemand will schwach sein oder sich helfen lassen. Wir verstehen es gut, unsere Schwächen zu verbergen. Aber irgendwann werden sie sichtbar.

Bei dem mächtigen General waren es zunächst scheinbar harmlose Flecken auf der Haut. Es gibt mehr Schwachheit auf der Welt, als wir vermuten. In jedem Starken steckt irgendwo eine Schwäche, ein Problem oder ein Leid. Wenn ich hier die Gesichter so durchgehe, dann sehe ich zunächst Menschen, bei denen nach außen hin alles in Ordnung ist. So begegnen wir uns. Wir zeigen uns in der Öffentlichkeit von unserer besten Seite. Schwächen und Probleme werden kaschiert. Aber hinter jedem Gesicht stecken Schwächen, Probleme, Fehler, Versagen. Wie heißt es so schön? Unter jedem Dach ein „Ach“. Woher weiß ich das so genau? Weil ich mich kenne.

Naaman war nach außen hin ein starker und mächtiger General. Aber auch er hatte seine Schwächen. Irgendwann konnte er sie nicht mehr verbergen. Und jeder, der es schon einmal erlebt hat, wird bestätigen: Es tut gut, wenn man zu seinen Schwächen steht. Es befreit, wenn man sich zu den Schwächen bekennt. Jesus will in den Schwachen mächtig sein. Ja, er kann sogar durch unsere Schwächen unser Leben verändern, wie die Geschichte zeigt. Aber dazu müssen wir uns unsere Schwächen eingestehen. Die Jahreslosung macht uns Mut, dass wir unsere Masken ablegen und zu unseren Schwächen stehen. Und die Jahreslosung ermutigt uns, dass wir gegenseitig auf die Schwächen des anderen achten.

So wie diese junge Sklavin aus Israel. Im Haus des Generals hat sie die ganze Not mitbekommen.
Sie sah die Sorgen hinter der Uniform. Sie spürte die Angst vor der Zukunft im Haus Naamans. Und sie hatte Mitleid. Eigentlich hätte sie ihn hassen müssen. Seine Truppen hatte sie entführt.
Sie wurde gefangen, gedemütigt. Man hat ihr ihre Zukunft geraubt: Liebe, Hochzeit, Familie gründen, ein kleines Häuschen, Enkelkinder. Das war’s! Nie würde sie so etwas haben. Als Sklavin muss sie ihr Leben lang anderen dienen. Sie hätte ihn und seine Familie hassen müssen. Aber dieses junge Mädchen ließ sich nicht verbittern. Sie war die Geringste in der Rangordnung, die Schwächste, ganz unten. Sie hätte sich selbst bemitleiden können, aber sie hatte Mitleid mit der Schwäche des Starken. Vielleicht war sie sensibel für die Schwäche ihres Herrn, weil sie selbst schwach war. Jedenfalls wusste sie, wo es Hilfe für Schwache gibt. Der Prophet in ihrer Heimat steht vor Gott. Der kann helfen! Bei Gott ist Hilfe und der Prophet kann diese Hilfe vermitteln. Diese Hoffnung gibt sie weiter.

Diese junge Israelitin ist ein Bild für die schwache Minderheit der Christen in einem heidnischen Umfeld. Sie ist die einzige Gläubige in einer heidnischen Umgebung. Viele unter uns werden sich ähnlich fühlen: Der einzige Christ in der Klasse, in der Firma, im Semester, in der Familie. Dieses junge Mädchen ist uns ein Vorbild. Sie empfindet Mitleid statt Hass. Sie fühlt sich nicht überlegen, weil sie den lebendigen Gott kennt und sie kostet diese Überlegenheit nicht im Stillen aus. Sie grenzt sich nicht ab, sondern sie erzählt von ihrer Hoffnung. Petrus sagt es im Neuen Testament so: „Seid jederzeit bereit von der Hoffnung zu reden, die in euch ist.“
Wir sollen nicht unsere Glaubensweisheiten weiter geben, sondern unsere Hoffnung. Diese Geschichte zeigt, was daraus entstehen kann.

Die Schwache und Kleine gibt hier den wesentlichen Anstoß zur Wende im Leben des Generals. In dieser Geschichte fällt auf, es sind die kleinen unbedeutenden Leute, die die wesentlichen Anstöße geben. Die junge Sklavin aus Israel gibt den entscheidenden Tipp. Die Diener des Generals überreden ihren Herrn, auf die Worte des Propheten zu hören. Gott wirkt durch die kleinen Leute, durch die Schwachen. Und der mächtige General ist schon so schwach, dass er sich nicht zu fein ist, auf den Rat einer ausländischen Sklavin zu hören, und damit noch zu seinem König zu gehen. Was wäre geworden, wenn er stolz und arrogant den Hinweis dieser Sklavin ignoriert hätte? Offensichtlich stand er inzwischen zu seiner Schwäche und das hat ihm geholfen, Hilfe von Kleinen anzunehmen.

Wie wäre das in unserer Gemeinde, wenn wir die Masken fallen lassen würden, wenn wir zu unseren Schwächen stehen würden und uns gegenseitig helfen würden? Was für ein Klima würde in unserer Gemeinde herrschen?

Im Palast des Königs herrschte ein anderes Klima als im Hause des Naaman.
Als der König den Tipp der Sklavin hört, läuft die diplomatische Maschinerie an. Ein Brief an den König Israels wird formuliert. Der kurze Inhalt zeigt klar die damaligen Verhältnisse auf: „Mit diesem Brief schicke ich dir meinen Diener Naaman. Ich möchte, dass du ihn von seinem Aussatz heilst.“ Punkt. Das war ein Befehl und der König von Israel hat diese Sprache sofort verstanden
und in diesem Befehl eine Drohung gesehen. Wenn der Mann nicht geheilt wird, gibt es Krieg!

Ob der König selbst heilen soll oder der Prophet, das war dem syrischen König ziemlich egal. Der Befehl ist klar: „Sorge dafür, dass mein General geheilt wird. Wie du das machst, ist mir egal.“
Das ist der krasse Gegensatz zu Gottes Prinzip, in dem Gott durch Schwache und kleine Leute wirkt. Menschen ohne den lebendigen Gott müssen sich auf ihre Macht, auf ihren Einfluss und auf ihr Geld berufen. Andere Möglichkeiten kennen sie nicht. Bei ihnen herrscht das Gesetz des Stärkeren. Mit Macht und Geld meinen sie, dass man alles bekommen kann, auch Gesundheit. Der König von Israel erkennt sofort seine Grenzen. „Bin ich Gott, dass ich töten und Leben geben kann?“, ruft er entsetzt und zerreist zum Zeichen dafür seine Kleider.
Wenn es an die Gesundheit und an das eigene Leben geht, dann hört die Macht der Mächtigen auf. Und auch mit ihrem Reichtum können sie ihr Leben nicht unendlich verlängern. Diese Geschichte zeigt, wie Macht und Reichtum hier gegen die Wand fahren.

Der Prophet Elisa hört davon und sagt dem König: „Schick Naaman zu mir! Er soll sehen, dass es einen Propheten in Israel gibt.“
Elisa war kein arroganter Heiliger. Der weitere Verlauf zeigt, dass es ihm gar nicht um sich um seine Person ging. Naaman sollte erkennen, wo die zuständige Stelle für Hilfe ist, beim lebendigen Gott. Und der Prophet kann diese Hilfe vermitteln. Also zog Naaman mit seinen Pferden und Streitwagen zu Elisas Haus und wartete vor der Tür. Der Prophet wird schon mitbekommen haben, wer und was hier vor seinem Haus parkt. Da muss man nicht klingeln. Wenn eine schwarze gepanzerte Limousine, vorne und hinten mit Motorrädern als Begleitschutz, in eine Siedlung fährt, dann bekommt das jeder mit. Elisas Nachbarn werden staunend an ihren Gartenzäunen gestanden haben. Kinder kommen angelaufen und hinter den getönten Scheiben sitzt der General.
Bei Elisa geht die Tür auf und sein Diener kommt an den Wagen: Der Prophet sagt: „Geh und wasche dich sieben Mal im Jordan. Dann wird deine Haut wieder gesund und du wirst geheilt sein.“ Das ist schon eine Zumutung!
Der Konvoi zieht ab und Naaman tobt. „Ich hatte angenommen, dass er persönlich zu mir kommt! Ich hatte erwartet, dass er die Hand über die aussätzige Haut ausstrecken, dass er den Namen des Herrn, seines Gottes, anrufen wird und mich heilen würde! Sind der Abana und der Parpar in Damaskus denn nicht besser als alle Flüsse Israels? Warum kann ich mich nicht in ihnen waschen und geheilt werden?“

Naaman hat zwei Dinge erwartet: Zunächst hat er eine beeindruckende Aktion erwartet. Hände auflegen, Hokus Pokus Fidibus, vielleicht noch ein bisschen Kerzen und Weihrauch. Wenn der Gott Israels wirklich unseren Göttern überlegen sein soll, dann muss man das auch sehen!

Der Gottesdienst muss beeindrucken, da muss etwas passieren. Gänsehaut, feuchte Augen, sind das Mindeste. Das kann man doch von einem beeindruckenden Gottesdienst erwarten oder? Und überhaupt, Gottes Stärke muss doch demonstriert werden.

Die Jahreslosung zeigt uns ein anderes Prinzip: „Meine Kraft“ – sagt Jesus – „wirkt durch das Schwache, durch die kleinen Leute, durch das Unscheinbare, durch schlichte Gottesdienste. Nur durch ein Wort.“

Geht es Ihnen manchmal auch so, dass das Wort ein bisschen wenig ist? Wir haben nur Gottes Wort – die Bibel! Wir haben keine besonders beeindruckenden Rituale. Gut, wir haben das Abendmahl und die Taufe und den Segen. Aber das war’s dann auch schon. Manchmal hätte ich gerne mehr: Zeichenhandlungen, Wunder, eindrucksvolle Beweise. Aber Jesus sagt mit der Jahreslosung: Meine Gnade genügt!

Der schriftliche und mündliche Zuspruch soll genug sein. Nur ein Wort – hier ist es eine Aufforderung. Naaman muss einem Wort Gottes gehorchen. Das soll helfen. Wenn Naaman mit Kerzen in Ohren und Nase siebenmal um seinen Wagen hätte laufen sollen und dabei „Omm“ summen sollte, das hätte er gemacht. Bestimmt hätte er sich auch Ziegenmist auf die kranke Haut streichen lassen. Wenn es hilft! Aber nur auf einen Befehl hin sieben Kniebeugen im dreckigen Jordan? Das ist eine Zumutung! Und vor allem hatte er den Propheten nicht einmal zu Gesicht bekommen. Er bekommt es durch einen Botenjungen gesagt. Das ist Gottes Art.

Wir haben nur ein Wort. Und dann sind wir gefragt. Wollen wir dem Wort gehorchen?
Naaman muss etwas tun. Er muss aktiv werden. „Ich hatte gedacht, der macht etwas mit mir. Der legt die Hände auf, murmelt etwas, ruft zu seinem Gott!“

Viele Kranke haben die gleiche Haltung. Sie erwarten, dass man etwas mit ihnen macht. Sie selbst sind dabei passiv. Wenn der Kranke sich nur bedienen lässt, wird es nichts mit der Heilung. Wir müssen schon auch aktiv werden und unseren kleinen Beitrag leisten. Tabletten und Therapie alleine richten es nicht. Wir müssen auch unser Verhalten ändern. Manchmal sogar eine Lebenseinstellung.

Schließlich gelang es den Dienern, den General zu überreden. Wieder sind es die Kleinen, die den nötigen Anstoß geben. Der General gehorcht dem Wort des Propheten und im Prinzip auch den Dienern. Er lässt die Hosen runter und macht sieben Kniebeugen im Jordan. Ziemlich demütigend! Aber es hat sein Leben verändert.

Das ist das Zweite, was Naaman erwartet, beziehungsweise nicht erwartet hatte. Naaman und sein Chef, der König von Aram, hatten erwartet, dass der General wieder hergestellt wird. Der General soll wieder einsatzfähig gemacht werden. Das erwarten wir, wenn wir zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Wir wollen wieder hergestellt werden, dass wir wieder so funktionieren wie vorher. Aber diese Geschichte zeigt, dass es darum nicht geht. Elisa ging es nicht um körperliche Heilung, sondern darum, dass Naaman ein anderer wird.

Naaman ist ein Anderer geworden. Zunächst ist er geheilt worden. Seine Haut wurde zart wie ein Kinderpopo. Aber das war nicht das Wesentliche. Naaman erkannte, dass es einen lebendigen Gott gibt. Und er hat begriffen, dass dieser Gott Anspruch auf sein Leben hat.
Mit Geld alleine ließ sich die Heilung nicht begleichen. So hätten wir das manchmal gerne. „Gott, du hilfst mir aus der Klemme und dafür mache ich dieses oder jenes und dann sind wir wieder quitt.“

Naaman war ein fähiger Stratege und wusste sofort: Mit dem lebendigen Gott kann ich so nicht umgehen. Dieser Gott verlangt meine Anbetung. Diesem Gott muss ich mich unterwerfen. Nichts anderes ist ja Anbetung. Naaman hatte Gott erlebt, weil er dem Wort gehorcht hat. Und das hat sein Leben total verändert. Sein Leben gehört jetzt diesem Gott. Diesem Gott will er jetzt dienen. Vielleicht soll die Erde aus dem heiligen Land so eine Art heiliger Boden im heidnischen Umfeld sein. Nun gab es schon zwei Gläubige in Aram. Die Sklavin und Naaman. Nun konnten sie gemeinsam im heidnischen Umfeld ihren Gott anbeten.

Und Naaman sieht schon einen Konflikt kommen: Wenn sein Chef, der König, seinen Gott anbetet,
dann muss er als General ihn stützen. Dem kann er sich nicht entziehen. Aber mit seinem Herzen will er beim lebendigen Gott sein. Elisa sagt darauf nur: „Geh hin in Frieden.“
Ich hätte erwartet, dass Elisa sagt: „Da darfst du jetzt nicht mehr mitmachen! Du musst dich davon distanzieren! Und wenn Du dabei deinen Job verlierst. Vertraue auf Gott. Er wird schon für dich sorgen. Aber du musst jetzt schon konsequent sein!“
Erstaunlich dagegen die Weite von Elisa: „Geh hin in Frieden.“
Du bist mit Gott im Frieden – das genügt. Darauf kommt es an.
Auch hier klingt wieder die Jahreslosung an: „Meine Gnade genügt“, sagt Jesus.
Die Gnade genügt.
Amen.


Erstellt vor mehr als ein Jahr